logo ulan-bator logo ulan-bator

Lach- & Schiessgesellschaft

 
 
Was haben Ulan & Bator mit der Lach- & Schiessgesellschaft zu tun?
 
Am 18.12.2013 , wenige Wochen nach Dieter Hildebrandts Tod, sitzen wir nach einer der letzten von vielen Ulan & Bator-Vorstellungen in diesem Jahr in der Lach & Schieß bei Caesar Salad und dem unvermeidlichen Hellen mit Freunden und Gästen beieinander und kontemplieren, wie es meistens der Fall ist in diesem Haus, mit dem wir längst gewisse Heimatgefühle verbinden- denn so oft wie in Schwabing (also die Lach & Schieß das Lustspielhaus und auch das Vereinsheim) spielten wir in jenem Jahr kaum in einer anderen Stadt.
 
Mit zugegen an diesem Abend war Steffi Rosner, gute Seele und Bookerin der Lach & Schieß. Schon tagsüber hatte sie ein kryptisches „Ja, ich wollte nämlich noch etwas mit euch besprechen ..“ fallen lassen, ohne dies dann zu tun. Nun saß Sie da in diesem Kreis, der an diesem Tage etwas größer war als sonst und immer noch war sie noch nicht mit der Sprache herausgerückt.
Irgendwann schob Sie uns einen Zettel rüber.
Wie in der Schule früher.
 
Da stand da ja meistens so etwas drin mit herzpochenden Fragen nach gemeinsamer Zukunft und Multiple Choice-Antworten.
"Willst Du mit mir gehn?"
• Ja 
• Nein
• Mal sehn
 
Sinngemäß stand da in Steffis Handschrift dasselbe.
"Wollt ihr das neue Lach & Schieß-Ensemble sein?"
Allerdings ohne Multiple-Choice.
 
Die Antwort war sofort klar- dennoch, die Frage überraschte uns. "Die KENNEN uns doch- sehr gut sogar..MEINEN DIE DAS WIRKLICH? Meinen die wirklich..UNS??" rumorte es in unseren Köpfen. Aber sie wussten was sie taten und wir auch.
 
Detailliertere Gespräche folgten am nächsten Tag, es wurde klar, daß der Wunsch nach einem größeren Ensemble älterer Prägung bestand- aber Ulan & Bator sollten es initiieren.
 
Caroline kannten wir aus gemeinsamen Folkwang-Schauspielschulen-Zeiten, ihre Mutter war sogar unser aller Stimm-und Sprecherzieherin. Mit ihr, so wussten wir, würden wir, obwohl wir uns viel Jahre nicht gesehen hatten, an einem gemeinsamen Strang ziehen.
 
Es war klar, daß wir unser musikalisches Potential ausschöpfen wollten und Norbert fiel uns schneller ein, als man "OBK" sagen kann.
Wir kannten uns seit 2004 und wussten immer, daß wir mal etwas zusammen machen würden.
 
Der Rest ist Geschichte.